Guía Espiritual, Mayapriesterin, geweiht von den Quiché – 
Spirituelle Führerin, Mutter und Ehefrau

Was bedeutet es für dich, Frau zu sein? Was bedeutet für dich die weibliche Kraft? Spürst du sie in dir? Als Kraft, als Präsenz?
Viele Jahre meines Lebens habe ich sie nicht gefühlt, ich war mir ihrer nicht bewusst. Ich wuchs, wie auch du, in einer Welt heran, in der wir zwar gleichberechtigt waren, jedoch in einer männlichen Welt. Unsere weiblichen Zyklen, unser Fließen, unsere Fülle, unsere Kreativität durften nicht sein. Es ging darum, uns anzupassen, zu sein, wie alle anderen. Gute Noten zu schreiben, einen guten Job zu erlernen, gute Frauen und Mütter zu sein.

Ich vergaß, wer ich wahrhaftig bin.

Meine Geschichte

Ich wuchs, wie auch du, in einer Welt heran, in der wir zwar gleichberechtigt waren, jedoch in einer männlichen Welt.
 Unsere weiblichen Zyklen, unser Fließen, unsere Fülle, unsere Kreativität durften nicht sein.
 Es ging darum, uns anzupassen, zu sein wie alle anderen. Gute Noten zu schreiben, einen guten Job zu erlernen, gute Frauen und Mütter zu sein. Ich vergaß wer ich wahrhaftig bin.

Bis ich vor fast 18 Jahren meine erste Tochter gebar. Ich hatte Angst vor der Geburt. Ich weigerte mich, Bücher über Schwangerschaft und Geburt zu lesen, ich verschloss meine Augen vor dieser gewaltigen Transformation im Leben einer jeden Frau. Ich hatte Angst vor mir selbst. Vor dieser Kraft in mir. Und sie zeigte sich mir zum ersten Mal in der Geburt. Da ließ sie sich nicht länger unterdrücken.

Ich hatte mich immer nicht gut genug gefühlt. Bestenfalls mittelmäßig. Doch in der Geburt spürte ich, welche Göttin da in mir steckt.

Die wundervolle Geburt endete als Trauma, für mich und meine Tochter. Ich wurde mehrfach geschnitten und meine Tochter mit der Saugglocke aus mir herausgezogen. Doch dieser Schmerz ließ mich aufwachen. Ich wurde aus dem Schmerz neu geboren.

So oft in meinem Leben lehnte ich den Schmerz ab. Ich wollte immer nur glücklich sein, alles sollte gut sein. Doch ich erfuhr das Gegenteil. Der Schmerz war nicht etwas, was mich bestrafen sollte. Der Schmerz war mein Helfer. So oft in meinem Leben. Er führte mich tief an die Themen, die ich in mir versteckt hatte.

Er forderte mich auf, hinzuschauen, anzunehmen und zu lieben. Der Schmerz öffnete mich für mich selbst. Meine 1. Geburt war der Anfang für mich. Der Anfang meiner Reise zu mir selbst. Ich konnte mich dadurch wieder spüren, ich erwachte zu mir selbst. Ich konnte wieder meine innere Stimme hören. Meine innere weibliche Kraft, die mich vor 11 Jahren nach Guatemala zog, zu meiner Bestimmung als von den Quichémaya eingeweihte Guía Espiritual.

Spürst du dich selbst? Weißt du, was DEIN Weg ist? Wer du bist? Welches deine besondere Gabe ist?

Wenn du dich nicht spürst, habe keine Angst! Beginne wieder damit. Nimm genau das an, was sich zeigt. Hab keinen Widerstand vor dem Schmerz. Denn der Schmerz ist die erste Schicht, die dich zu dir selbst führt.

Wenn wir Widerstand gegen den Schmerz haben, haben wir auch Widerstand gegen uns selbst. Denn alles ist ein Teil von uns.
Nehmen wir uns wieder in unserer Ganzheit an. Mit unserem Licht, mit unseren Schatten, umarmen wir den Schmerz, die Wut, die Trauer, die Liebe, die Freude, die Angst – dann entsteht Frieden und Einheit in uns und unsere wahre Kraft kann sich entfalten.

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